Rattenbekämpfung

posted am: 9 Mai 2017

Eine Rattenbekämpfung ist nicht einfach, denn die Tiere sind sehr intelligent und außerdem anpassungsfähig. Außerdem haben sie ein soziales Verhalten, wobei sie in Familien leben, die zum Teil recht groß ausfallen können. Für eine erfolgreiche Bekämpfung eignet sich ein schnellwirkendes Gift auf keinen Fall, denn die restlichen Tiere würden dies bemerken und den ausgelegten Köder in Zukunft meiden. Unterschieden wird bei Ratten zwischen der Wanderratte und der typischen Hausratte. Die Wanderratte ist dabei größer und besitzt eine dunklere Fellfärbung. Wenn es sich bei einem Rattenbefall um eine große Anzahl von Tieren handelt, sollte auf jeden Fall professionelle Hilfe, wie bei Joachim Folté & Sohn GmbH, zu Rate gezogen werden, auch eine Meldung bei zuständigen Behörden ist ratsam. Bei wenigen Tieren dieser Art kann eine Einzelbekämpfung vorgenommen werden.

Sehr häufig verstecken sich die kleinen Nager in Wohnbereichen, wie dem Keller, Dachböden, aber auch in Gärten beim Komposthaufen. Der Hauptgrund einer solchen Ansiedlung von Ratten liegt im falschen Umgang mit dem Müll, denn dieser lockt die Nager erst an. Ratten nutzen gerne kleine Schlupflöcher, um ins Haus oder Gebäude einzudringen. Hier reichen schon Spaltmaße von wenigen Zentimetern aus.

Ratsam ist es auf jeden Fall das Gebäude nach „Schwachstellen" abzusuchen und diese mit Mörtel oder Gips dicht zu machen. Aber auch Schäden an Kanalsystemen sind für Ratten häufig eine Möglichkeit in ein Gebäude einzudringen. Bei einem Schutz mit Gitterstäben sollten diese möglichst kleiner als 18mm sein. Zur Rattenbekämpfung kann, insofern es sich nur um wenige Tiere handelt, eine Katze eingesetzt werden. Diese besitzt einen Jagdinstinkt und kann den Kampf gegen die Nager aufnehmen. Natürlich kann auch ein spezielles Rattengift zum Einsatz kommen, allerdings müssen hierzu die jeweiligen Hinweise beachtet werden. Um Ratten zu vertreiben, reichen in vielen Fällen bestimmte Öle aus Kräutern wie Minze oder Kamille aus. Durch die Geruchsintensität ist eine Vertreibung möglich.

Am besten eignen sich vorbeugende Maßnahmen, denn wenn die Ratten auf Dauer keine Nahrung mehr finden, suchen sie sich neue Plätze. Dazu ist es, erforderlich Abfälle von Essen auf keinen Fall in die Toilette oder einen Ausguss zu entsorgen. Durch das Rohrsystem gelangen die Tiere an die Nahrung und nisten sich so auf Dauer ein. Auch ein Komposthaufen im Garten ist eine Quelle für Ratten. Wenn sich in der Nähe zusätzlich noch kleine Erdlöcher befinden, ist dies ein deutlicher Hinweis. Hier sollte unbedingt schnell gehandelt werden, damit es zu keiner größeren Verbreitung kommt. Eine Anwendung von chemischen Substanzen kann sehr hilfreich sein, oder den Komposthaufen am besten Abbauen und entsorgen.

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